Lust auf eine geführte, nicht allzuschwere Wanderung, auf der du ziemlich sicher Hochgebirgswild zu sehen bekommst? Die Nordkette Entdeckertour ist genau das richtige für dich!
Start der Entdeckertour
Die Nordkettenbahnen Innsbruck und der Naturpark Karwendel bieten eine geführte Wanderung im größten Naturpark Österreichs, dem Karwendel an. Ausgangspunkt ist die Talstation der Nordkettenbahn auf der Hungerburg. Ab 8:30 Uhr geht es mit der Seilbahn hinauf auf die Seegrube und weiter auf das Hafelekar (2334m). Bereits die Seilbahnfahrt ist ein Erlebnis und bietet wunderschöne Ausblicke auf Innsbruck.
Hafelekarspitze
Erste Station der Entdeckertour ist der Gipfel der Hafelekarspitze auf fast 2.300 Metern Seehöhe. Nach ein paar Minuten erreicht man das Gipfelkreuz welches nach allen Richtungen hervorragende Weitblicke bietet. Nach Norden weit ins Karwendel bis nach Bayern, im Süden bis zu den Dolomiten, zum Stubaier Gletscher und den Tuxer Alpen.
Hafelekar Bergstation
Tolle Einblicke ins hochalpine Karwendel
Das Gipfelkreuz auf der Hafekelekarspitze
Goetheweg
Über den Goetheweg geht die Tour in Richtung Pfeishütte. Der Goetheweg ist ein hochalpiner Weg unterhalb des Grats der Nordkette, teilweise ist der Weg seilversichert. Der Vorteil dieser Wanderung ist, dass sie nicht wirklich anstrengend ist, da man kaum Höhenmeter bewältigen muss. Trittsicherheit und Vorsicht sind dennoch oberstes Gebot: Das Gelände ist trotz des Weges sehr abschüssig. Die Landschaft und das Panorama sinde herrlich. Immer wieder trifft man auf Schafe die hier weiden.
Schaf am Goetehweg mit Blick nach Innsbruck
Schafe am Goetheweg
Ein Abstecher vom Goetheweg auf die Gleirschspitze bietet sich fast an. Diese liegt nur einen kurzen Anstieg (etwa 15 Minuten) abseits des Goethewegs. Die geführte Wanderung spart diesen Umweg jedoch aus. Aber falls ihr die Tour später einmal alleine macht, kann ich ihn empfehlen!
Die Gleirschspitze oberhalb des Goethewegs
Die Gleirschspitze mit Innsbruck.Darunter verläuft gut sichtbar der Goetheweg.
Blick ins Karwendel
Kurz vor der Mandspitze wechselt der Goetheweg auf die Rückseite des Grats und man sieht nun nicht mehr auf das Inntal sondern weit ins Karwendel hinein.
Der Goetheweg wechselt auf die Nordseite und gibt weite Einblicke ins Karwendel frei.
Imposant schlängelt sich der Goetheweg unterhalb des Nordkettengrats entlang
Der freie Blick bis zur Zugspitze
Hier erfolgt nun der einzig wirklich steilere Part der Tour. Es geht hinauf zur Mandlscharte. Oben angekommen sieht man zur Arzler Scharte, der Rumer Spitze und hinunter in die Pfeis.
Blick von der Mandlscharte zur Rumer Spitze und in die Pfeis
Der Goetheweg führt hinunter zur Pfeishütte.
Hier besteht nun die große Möglichkeit auf Gämsen zu treffen. Diese halten sich sehr oft auf der Nordseite der Rumer Spitze auf. Ich hatte bei meiner Wanderung Glück.
Gams in der Pfeis
Gams unterhalb der Rumer Spitze
Mehrere Pfade führen hier hinunter zur Pfeishütte. An der Pfeishütte bietet die geführte Wanderung Zeit, in die Hütte einzukehren. Das kann ich nur empfehlen. Essen und Service sind sehr gut.
Die idyllische Pfeishütte im Karwendel
Der Rückweg verläuft wie der Hinweg zurück zum Hafelekar. Die Wanderung wird mit etwa siebeneinhalb Stunden inklusive Hütteneinkehr veranschlagt. Die Distanz beträgt 11,2 Kilometer. Durch die wenigen Höhenweg, aber durch die doch weite Strecke ist jedoch Kondition erforderlich.
Dauer: |
ca. 7,5 h (inkl. Einkehr) |
Höhenmeter: |
688 m |
Distanz: |
11,2 km |
Anforderung: |
Trittsicherheit und mittlere Kondition |
Ausrüstung: |
normale Wanderausrüstung mit Trekking- oder Bergschuhen |
Treffpunkt: |
8.30 Uhr Kassa Hungerburg |
Preis: |
Die geführte Wanderung ist kostenlos, für die Bahnfahrt gelten die regulären Tarife, Freizeitticket ist gültig. |
Anmeldung: Naturpark Karwendel, Anton Heufelder / anton.heufelder@karwendel.org / Tel: +4366488446225
Termine: 14. / 22. September
Alle Fotos © Danijel Jovanovic Photography – www.djphotography.at